Individuelle Gesundheitsleistungen

frau-tuch-swIndividuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) orientieren sich an dem neuesten Stand der Technik und der Forschung sowie an dem aktuellen medizinisch anerkannten Kenntnisstand. Sie sind jedoch nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten und können somit nur privat abgerechnet werden. Um eine größtmögliche Sicherheit zu erlangen, sind diese Untersuchungen jedoch aus frauenärztlicher Sicht zu empfehlen.

Mit den zusätzlichen Vorsorgeleistungen des IGeL-Leistungskataloges lassen sich viele Erkrankungen bereits im Frühstadium erkennen und entsprechend auch umgehend behandeln. Besonders in der Schwangerschaft gehen die werdenden Mütter ungerne Risiken ein und nutzen hier die IGel-Leistungen. Grundsätzlich birgt jedoch jeder Lebensabschnitt der Frau diverse gesundheitliche Risiken, sodass Vorsorge zu jeder Zeit und in jedem Fall ratsam ist.
Gehen auch Sie auf Nummer sicher und lassen Sie sich in unserer Praxis umfassend beraten.

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) bleiben nicht Privatpatienten vorbehalten, allerdings übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen hierfür keine Kosten. Bei privat versicherten Patienten übernehmen die Kassen i.d.R. diese Kosten.

Ersttrimester-Screening

Das sogenannte Ersttrimester-Screening ist eine Vorsorgeuntersuchung, die im ersten Drittel der Schwangerschaft vorgenommen wird. Beim Ersttrimester-Screening geht es vor allem darum, Chromosomenanomalien, wie beispielsweise die des Down-Syndroms, zu erkennen.
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Die Untersuchung selbst ist ein nicht invasives Verfahren, d. h., sie erfolgt mittels Blut- und Ultraschalluntersuchung. Die jeweiligen Einflussgrößen sind zum einen das Alter der Mutter, die Größe der Nackenfalte beim Baby sowie die Blutwerte PAPP-A und ß HCG.
Das Risiko, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen, steht in Abhängigkeit mit dem Alter der werdenden Mutter. Tritt die Schwangerschaft beispielsweise im Alter von 35 Jahren ein, so liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Chromosomenanomalie beim Baby bereits bei 1:380.

NT-MessungDurch das Ersttrimester-Screening kann man das individuelle Risiko für die Schwangere in der bestehenden Schwangerschaft berechnen.
Zur Risikoberechnung wird mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung zwischen der 12. Und 14 Schwangerschaftswoche die Dicke der Nackentransparenz (NT) und die Größe des Feten gemessen.
Aus dem Blut der Schwangeren werden PAPP-A und Beta-hCG bestimmt, Eiweise, die sich in unterschiedlicher Konzentration im Blut der Schwangeren finden. Mit Hilfe eines Computerprogrammes wird eine Risikoberechnung durchgeführt.
Aussagen sind zu den Chromosomen 13,18 und 21 möglich.
Der Vorteil dieser Methode : es besteht kein Risiko für Mutter und Kind.
Der Nachteil: es ist eine statistische Methode. Sie ersetzt bei einem Verdachtsfall nicht die Amniocentese (Fruchtwasseruntersuchung).

Fruchtwasseruntersuchung (Amniocentese)

Die Amniocentese ist eine Fruchtwasserpunktion, die immer dann durchgeführt wird, wenn unter einer Schwangerschaft Chromosomenveränderungen nachgewiesen oder ausgeschlossen werden sollen. Eine medizinische Indikation muss für die Amniocentese explizit vorliegen, sie ist jedoch schon dann gegeben, wenn das Alter der werdenden Mutter mehr als 35 Jahre beträgt.
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Vor der Amniocentese erfolgt eine umfassende Ultraschalluntersuchung und erst in deren Anschluss wird an einer plazentafreien Stelle Fruchtwasser punktiert.
Die im Fruchtwasser befindlichen fetalen Zellen werden nun auf einer Kultur angezüchtet und im Laufe der folgenden 10-14 Tage in ihren Teilungsphasen beobachtet. Die ausgezählten Chromosomen werden danach auf Strukturanomalien hin untersucht, sodass auch die Trisomie 21 (Down-Syndrom) schnell erkannt werden kann.
Hierzu wird mittels einer Punktionsnadel durch die Bauchdecke Fruchtwasser gewonnen. Die Untersuchung wird zwischen der 14. und 17. Schwangerschaftswoche durchgeführt.
Durch die Punktion kann es in 0,5-1,0% der Untersuchungen zu einer Fehlgeburt kommen.

Akupunktur

akupunktur-Die Akupunktur ist eine der ältesten und zudem die am weitesten verbreitete Heilmethode überhaupt. Die Einsatzgebiete der Akupunktur sind vielfältig und auch im Bereich von Gynäkologie und Geburtshilfe kommt sie stets erfolgreich zum Einsatz. Besonders bei Regelbeschwerden bietet diese Therapieform eine äußerst Erfolg versprechende Behandlungsweise und bei Geburten wiederum gehört die Akupunktur längst zum Standard. Die haardünnen Akupunkturnadeln sorgen zudem dafür, dass Sie die Einstiche in Ihre Haut kaum spüren.

Erweiterte Schwangerenvorsorge

Alle werdenden Mütter haben eins gemeinsam: Sie wollen, dass ihr Kind gesund zur Welt kommt. Regelmäßig wahrgenommene Vorsorgeuntersuchungen sorgen daher dafür, dass der Gesundheitszustand von Mutter und Kind ständig überprüft wird und eventuelle gesundheitliche Auffälligkeiten so schnell auch erkannt werden können.
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Bei der erweiterten Schwangerenvorsorge können jedoch noch weitere Untersuchungen in Anspruch genommen werden. Zum einen handelt es sich hierbei um zusätzliche Ultraschalluntersuchungen, zum anderen ist es möglich, die werdende Mutter auch auf Toxoplasmose hin zu untersuchen. Dies empfiehlt sich besonders dann, wenn im Haushalt der Schwangeren Katzen leben.
Für die Früherkennung einer Schwangerschaftsdiabetes wiederum lässt sich ein oraler Glukose-Toleranztest durchführen.

  • zusätzliche Ultraschalluntersuchungen
  • 3D/4D Ultraschall
  • Untersuchung auf Toxoplasmose
  • oraler Glukose-Toleranztest (oGTT) zur Früherkennung von Schwangerschaftsdiabetes
  • Streptokokkentest

Erweiterte Krebsvorsorge

Krebs ist im Frühstadium häufig therapiebar! Da viele Krebserkrankungen bei frühzeitiger Diagnose hohe Heilungschancen versprechen, ist es wichtig, auf Vorsorgeuntersuchungen nicht zu verzichten. In unserer Praxis informieren wir Sie über kostenfreie und kostenpflichtige Vorsorgeuntersuchungen und entscheiden mit Ihnen gemeinsam, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten.
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  • Ultraschall der Brust
  • Ultraschall der Gebärmutter, Eierstöcke und Blase
  • Dünnschicht-Zytologie (Thin Prep) eine Spezialmethode des Versorge-Abstichs vom Gebärmutterhals, der eine deutlich höhere Aufdeckungsrate hat.
  • HPV-Abstrich zur verbesserten Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
  • Immunologischer Stuhltest mit deutlich weniger Fehlbestimmungen
  • Blasenkrebstest aus dem Urin

Impfungen

Aufgrund zahlreicher medizinischer Indikatoren kann es vorkommen, dass einzelne Impfungen notwendig werden. Hierzu zählen vor allem immer wiederkehrende Infektionen der Scheide, die den meisten Patientinnen arg zu schaffen machen. Eine gezielte Therapie gegen Pilze, Bakterien und Trichomonaden ermöglicht hier der sogenannte Kolpitis-Impfstoff Gynatren, der die Bildung von Antikörpern deutlich unterstützt.
In puncto rezidivierende Harnwegsinfekte bietet sich die StroVac-Impfung an, denn hierdurch wird eine aktive Immunisierung herbeigeführt, die schon zahlreichen Patientinnen Linderung ihrer Beschwerden gebracht hat.

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